Fachtagung und Fortbildungen

Know-How und Netzwerk für pädagogische Fachkräfte, Kinderrechtler*innen, politische und mediale Bildner*innen

Fachtagung 2019

Gel(i)ebte Demokratie und 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Wie können digitale Tools zu mehr Teilhabe von Jugendlichen beitragen?

18.11.2019 von 11:00 bis 18:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin

Die Erfahrung von Teilhabe und Mitbestimmung stärkt demokratische Einstellungen und Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Wer möglichst früh die Erfahrung macht, sich einbringen und tatsächlich mitgestalten zu können, wird sich auch im späteren Lebensverlauf mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit demokratisch engagieren. Trotzdem ist echte Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft noch nicht selbstverständlich.

Die gemeinsame Fachtagung von Friedrich-Ebert-Stiftung und kijufi fragt, in welchen Projekten und Kontexten Mitbestimmung und Teilhabe von jungen Menschen schon jetzt gelebt wird – und vor allem, wie digitale Tools dabei helfen können.  Beispiele wie Fridays for Future und #ichbinhier machen vor, wie sich Jugendliche mit Hilfe des Internets selbst organisieren. Gleichzeitig hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt: Digitale Tools sind kein Selbstläufer und sorgen nicht automatisch für mehr Mitbestimmung.

Im Rahmen dieses Spannungsfeldes stellt die Tagung in Fachbeiträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion u.a. folgende Fragen:

  • Welchen Mehrwert bieten verschiedene digitale Partizipations-Tools?
  • Wie erobern sich Jugendliche anhand digitaler Tools eigene Räume?
  • Wie können sich online- und offline-Partizipation gegenseitig ergänzen und Mitbestimmungsprozesse effektiv gestaltet werden?

Bitte bringen Sie möglichst ein eigenes digitales Endgerät (Smartphone, Tablet oder Laptop) mit, um Tools selbst ausprobieren können.

Ansprechpartner*innen:

  • Florian Dähne, Friedrich-Ebert-Stiftung (florian.daehne@fes.de)
  • Jan Rooschüz, kijufi (jan@kijufi.de)
  • Franziska Busse, kijufi (franziska.busse@kijufi.de)

Fortbildungen 2019

Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte: Umgang mit Cybermobbing und Hassrede für 4.-6. Klasse

27.11.2019 am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg , 9:00-15:30

Die Selbstdarstellung im Internet ist für Kinder und Jugendliche selbstverständlicher Bestandteil ihrer Lebenswelt. Reaktionen darauf sind erwünscht – egal ob soziales Netzwerk wie YouTube oder Messenger wie WhatsApp und Snapchat. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen und statt bestätigender Reaktionen erleben sie über die Kommentarfunktion Cybermobbing und Hatespeech. Umso wichtiger ist die Sensibilisierung dafür, wie man damit umgehen kann, an wen man sich als Betroffene*r wenden kann und was man vielleicht besser nicht öffentlich teilt.

Im Seminar lernen pädagogische Fachkräfte die Begriffe Cybermobbing und Hatespeech kennen und arbeiten mit Beispielkommentaren von YouTube, die unter von Kindern und Jugendlichen selbst erstellten Filmen stehen. Anhand der Beispiele lernen sie die verschiedenen Handlungsoptionen kennen sowie Methoden, wie sie zu diesen Themen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten können. Sie erhalten einen Überblick über Ansprech- und Hilfestellen für Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über frei erhältliche (pädagogische) Materialien, die sich mit Cybermobbing und Hatespeech beschäftigen.

Wann?
27.11.2019, 9:00-15:30

Wo?
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg
Struveweg
14974 Ludwigsfelde OT Struveshof

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg statt.